(16.08.2010)
Krankenkasse
wechseln - worauf Sie achten sollten
Die Krankenkasse will plötzlich mehr Kohle: Immer mehr gesetzlich
Versicherte müssen einen Zusatzbeitrag zahlen. Und der kann einen
pro Monat bis zu 40 Euro kosten. Eine halbe Million Deutsche haben
deshalb schon zu einer Krankenkasse gewechselt, die noch keine
Extrakohle will. Worauf man beim Wechseln achten sollte, wir
informieren Sie.
Schnell sein...
Man kann sofort kündigen, wenn die Kasse plötzlich einen
Zusatzbeitrag ankündigt. Fristen gibt's nicht, nur schnell sein
muss man: Denn den Vertrag stoppen darf man nur bis zu dem Tag, an
dem man zum ersten Mal die Extrakohle zahlen muss. Achtung: Die
Krankenkassen muss einen nicht per Brief informieren, wenn sie die
Extrakohle will. Es reicht, wenn dazu auf der Homepage eine
entsprechende Meldung steht. Beim Kündigen ist es wie bei allen
Rechtssachen: Schriftlich und per Einschreiben ist immer am
sichersten.
Unterschiede bei den Extras...
Abgesehen vom Zusatzbeitrag kosten alle Kassen gleich viel. Und
der Staat schreibt auch allen gleich vor, was sie einem für
Zahnarzt oder Krankenhaus bezahlen. Große Unterschiede daher nur
bei den angebotenen Extras. Etwa ob einem Impfungen für den Urlaub
bezahlt werden. Oder wie gut oder schlecht einem die Kasse dabei
hilft, einen Termin beim Augenarzt oder Rückenspezialisten zu
bekommen. In der Regel geht das nur mit langen Wartefristen.
Risiko...
Zusätzlich ködern gerade viele Krankenkassen mit Wahltarifen. Da
gibt es im Jahr bis zu 600 Euro zurück, wenn man nicht zum Arzt
geht. Das Ganze wird aber eben zur teuren Falle, wenn man doch
krank wird. Außerdem muss man so einen Vertrag gleich für lange
drei Jahre abschließen. Und man kann auch nicht raus, wenn doch
ein Zusatzbeitrag verlangt wird.
Fazit...
Wer sich eine Kasse ohne Zusatzbeitrag sucht, kann bis zu 500 Euro
sparen. Die richtige mit den perfekten Extras findet man mit
Suchmaschinen im Netz - oder direkt bei uns im Bereich
Versicherungen.
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