(04.03.2010)
Gaspreiserhöhung - Was Sie tun können...
Wenn der Gaslieferant die Preise erhöht, ist der Ärger groß. Doch
durch den zunehmenden Wettbewerb der Energieversorger kann man
sich auch wehren, indem man einfach den Anbieter wechselt - aber:
Geht das beim Gas auch so einfach wie beim Strom? Und was für
Anbieter gibt es? Wir sagen es Ihnen!
Freie Auswahl...
Anders als beim Strom gibt es beim Gas nicht ganz so viele
Alternativen. Trotzdem kann man mittlerweile im Durchschnitt
zwischen mindestens 6 Angeboten wählen, in manchen Regionen
konkurrieren sogar über 20 Gasversorger miteinander.
Sonderkündigungsrecht...
Ein Sonderkündigungsrecht gibt es in der Regel, wenn der
derzeitige Versorger die Preiserhöhung schriftlich bekannt gibt.
Dann hat man die Möglichkeit, in relativ kurzer Zeit zu kündigen.
Das darf man aber nicht auf die lange Bank schieben, sondern muss
innerhalb der meist kurzen Frist, die der Anbieter vorgibt,
wechseln.
Wer im Internet sucht, der findet...
Den günstigsten Anbieter findet man am besten im Internet. Mit
Preissuchmaschinen wie „Verivox" kann man schnell die vorhandenen
Tarife vergleichen. „Verivox" wird auch von den
Verbraucherzentralen empfohlen. Da sich Tarife sehr schnell ändern
können, sollte man immer auch direkt beim Versorger checken, ob
der Tarif im entsprechenden Gebiet wirklich verfügbar ist.
Gasgenossenschaften im Trend...
Als Reaktion auf die als ungerechtfertigt empfundenen
Preiserhöhungen haben sich in den letzten Jahren
Energiegenossenschaften gebildet. Das sind Zusammenschlüsse von
Bürgern, die gemeinsam das Gas günstig einkaufen und fast zum
Einkaufspreis weitergeben. In den Preisportalen findet man die
Genossenschaften unter den günstigsten Anbietern. Mittlerweile
bieten sie Tarife für jedermann. Man muss also nicht zwangsläufig
Mitglied werden. Die Kündigungsfristen bei den bürgereigenen
Energieversorgern sind in der Regel sehr kurz, so dass man schnell
wechseln kann.
Was bringt der Wechsel?
Mit einem günstigen Vertrag winken bei der Gasrechnung
Einsparungen von mehreren hundert Euro jährlich.
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