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Berichte rund um Themen aus dem Alltag des Lebens - Übersicht

(30.12.2011)

 

Was ändert sich 2012?

2012 ändert sich so einiges: So kann es sich neuerdings lohnen, beim TÜV fürs Auto zu bummeln. Außerdem gibt es für viele Arbeitnehmer im nächsten Jahr mehr Geld vom Finanzamt zurück. Und Bankkunden und Onlinenutzer sollen besser geschützt werden. Wir haben die wichtigsten Änderungen für 2012 kurz zusammengefasst!


Zeit schinden bei HU...

Lies man bisher die Hauptuntersuchung fürs Auto zu spät machen, wurde einem die verbummelte Zeit von den zwei Jahren bis zur nächsten Hauptuntersuchung abgezogen. Diese so genante Rückdatierung fällt ab April weg. Man kann so bis zu zwei Monate herausschinden, muss aber ein Bußgeld von 15 Euro zahlen. Länger sollte man aber nicht warten, sonst wird es richtig teuer. Dann gibt es einen 20-prozentigen Aufschlag auf die regulären TÜV-Gebühren.


Geld sparen bei Cabrio und Youngtimer...


Nach viel Hin und Her zwischen Verkehrsministerium und Automobilclubs soll es ab Mitte 2012 das Wechselkennzeichen geben. Damit kann man bis zu drei Fahrzeuge mit nur einem Kennzeichen betreiben, etwa ein Cabrio im Sommer und ein anderes Auto im Winter. So lässt sich wahrscheinlich einiges bei der Versicherung sparen, vermutet der ADAC. Bei den Steuern lässt der Finanzminister aber nicht locker: Für beide Fahrzeuge wird die komplette Kfz-Steuer fällig. Auch neu: Ab 2012 sind auf den Autobahnen von Sachsen und Sachsen-Anhalt 25 Meter lange LKW unterwegs, die so genannten Gigaliner. In einem fünfjährigen Feldversuch soll getestet werden, ob man mit den extralangen Transportern Fahrten einsparen kann. Städte sind für die Gigaliner aber tabu.


Aus Lehman Brothers-Fiasko gelernt...

Der Staat schaut Anlageberatern bei Banken und Sparkassen ab November genauer auf die Finger. Alle Mitarbeiter dieser Unternehmen werden bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in einer Datenbank registriert. Wer Laien hochriskante Anleihen andreht, muss dann mit einem Jobverbot rechnen. Neu ab Januar: Überweist man Geld am Automaten oder online, muss das am nächsten Tag beim Empfänger sein. Und das gilt für ganz Europa. Nachteil für Bankkunden: Wegen der kurzen Frist können die sie Überweisungen wegen Zahlendrehern oder zu hoher Beträge nicht mehr so einfach wie bisher widerrufen. Das geht nur, wenn man das Ganze mit dem eigenen Finanzinstitut vereinbart.


Mehr Schutz vor Internetabzockern...

Internetnutzer sollen bald besser vor Abo-Abzockern geschützt werden. Kostenpflichtige Abos kommen nur noch zustande, wenn man vorher in einem extra Browserfenster genau auf die Preise hingewiesen wurde. Und gegebenenfalls auch auf die Abolaufzeit. Das müssen Nutzer dann mit einem Klick auf einen Button extra bestätigen. Das entsprechende Gesetz muss aber gerade noch durch den Bundestag. Experten kritisieren aber, dass Verbraucher nicht selbst gegen Abzocker vorgehen können, die sich nicht an die Vorgabe halten. Das können nur Verbraucherverbände.


2,90 Euro die Minute...

Überteuerte Warteschleifen soll es in Zukunft nicht mehr geben. Dafür wurde das Telekommunikationsgesetz überarbeitet. Bis Ende 2012 gilt erstmal eine Übergangsfrist: In der dürfen Warteschleifen bei entgeltpflichtigen Rufnummern nur eingesetzt werden, wenn mindestens die ersten zwei Minuten für den Anrufer kostenlos sind. Ab 2013 dürfen nur noch Gebühren für eine Warteschleife abgerechnet werden, wenn der Anrufer auch wirklich mit einem Gesprächspartner wird. Außerdem müssen Kunden über die voraussichtliche Wartezeit informiert werden.


Reibungsloser Wechsel bei Telefon und Internet...

Das sorgte bisher häufig für Ärger: Wechselte man den Telefon- oder Internetanbieter, stand man häufig ein paar Tage ohne Anschluss da. Ab Mitte 2012 darf dann das Umschalten nur maximal einen Tag dauern. Auch bei einem Umzug soll man zukünftig mehr Rechte haben. So darf man die bisherigen Telefon- und Internetanschlüsse mitnehmen, ohne dass die Vertragslaufzeit von vorne beginnt.

 

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Das Baufinanzierungsspecial

Für die eigenen vier Wände sprechen viele praktische Gründe: man ist sein eigener Herr, muss sich nicht mehr mit dem Vermieter auseinandersetzen oder sich über Mieterhöhungen ärgern. Ein Eigenheim ist aber auch eine nicht zu unterschätzende rentable Geldanlage. Der Staat unterstützt den Bau von Eigenheimen mit
zinsgünstigen Krediten. Wer davon profitieren möchte, muss die Programme rechtzeitig beantragen. Informieren Sie sich einfach bequem online.

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